Vorteile des Particular-Verfahrens

Aufgrund seines physikalischen Ansatzes unterscheidet sich der Laserabtrag in Flüssigkeiten grundlegend von chemischen Nanopartikel-Synthesen. Der Verzicht auf chemische Ausgangsstoffe ist für die Nanotechnologie nützlich, da meist eine hohe Reinheit gefordert ist - etwa wenn es um biologische oder medizinische Anwendungen geht oder wenn ein Kunststoff mit Nanopartikeln gefüllt werden soll, ohne die Matrix zu verunreinigen.

Folgende Vorteile zeichnen die Nanopartikel von Particular aus:

  • hohe Reinheit der Kolloide ohne Reststoffe und Reaktionsnebenprodukte,
  • lange Haltbarkeit durch elektrostatische und wahlweise sterische Stabilisierung,
  • organische Lösungsmittel als mögliche Dispersionsmedien ohne Transferschritt.

Beispiele für die einmaligen Anwendungen, die das Laserverfahren von Particular erstmals ermöglicht:

  • Beschichtung von Katalysator-Trägerpartikeln mit katalytischen Nanopartikeln bei Belegungsdichten bis in den 2-stelligen Prozentbereich,
  • Gold-Nanomarker für dauerhafte Wirkung und maximale Biokompatibilität (Verzicht auf ausbleichende Fluorophore oder toxische Quantum Dots),
  • Nano-Beschichtungen aus demselben Material wie das Bauteil, auch um bei der Produktzulassung auf eine zusätzliche Werkstoffqualifizierung zu verzichten,
  • Volumeneinbettung von Metall-Nanopartikeln in Kunststoffe für längere Wirksamkeit als bei Beschichtungen (Ionenfreisetzungskapazitäten bis zu mehrere Jahre),
  • Nanopartikelmixturen für Beschichtungen und Volumeneinbettungen mit einstellbaren Wirkkombinationen.