Gefahren durch Nanopartikel?

Während die Wirksamkeit von Nanopartikeln in vielen Bereichen heute unbestritten ist, wird ihr potenzielles Risiko für Menschen und Umwelt kontrovers diskutiert: Wäre es möglich, dass große Mengen des extrem kleinen Materials eine ähnliche Gefahr bedeuten wie das bis in die 70er Jahre weit verbreitete Asbest?

Industrie und Wissenschaft beschäftigen sich in Europa schon seit mehr als acht Jahren mit möglichen Gefahren durch Nanopartikel - zum Beispiel im Rahmen des bis zum Jahr 2009 bearbeiteten Projekts NanoCare (das für 30 verschiedene Nanomaterialien und Modifikationen gesundheitliche Risiken ausgeschlossen hat), des Anschlussprojekts DaNa, des DFG-Schwerpunktprogramms SPP1313 sowie von EU-Projekten seit dem 6. Rahmenprogramm wie etwa NANODERM, das in Hautcremes eingesetzte Nanopartikel untersuchte.

Wissenslücken bei der Unbedenklichkeit von Nanopartikeln sind vorhanden, sie sind aber bei weitem nicht so groß wie gemeinhin oft angenommen. Bedenken gibt es insbesondere bei lungengängigen Nano-Stäuben - also bei der Handhabung von Nanopartikel-Pulvern, die leicht eingeatmet werden können.

Particular produziert ausschließlich Nanopartikel in Flüssigkeiten, die problemlos handhabbar sind und nicht eingeatmet werden können. Particular will sein universelles Produktionsverfahren jedoch nutzen, um einen Beitrag zur Risikoforschung zu leisten: Zukünftig möchten wir neue Referenzmaterialien bereitstellen, die auch im Rahmen von Studien zur Sicherheit der Nanotechnologie verwendet werden sollen.

Mit einer immer breiteren Wissensbasis werden wir alle der Nanotechnologie so das verdiente Vertrauen entgegen bringen.